Posts by Imke

    Im Oktober trifft sich die internationale Glasbranche in Düsseldorf. Auf der Glasstec dreht sich alles um Produkte, Produktion und Prozesse. Zu den wichtigen Themen der Messe zählen die Kreislaufwirtschaft und Klimaanpassungen.


    Die GFF nimmt dies zum Anlass, um in ihrer aktuellen Ausgabe 6/2024 beide Themen näher zu beleuchten. Wir fokussieren uns auf die im Artikel genannten Aspekte der Kreislaufwirtschaft und fassen die wichtigsten Punkte hier für Sie zusammen.


    Strukturveränderungen sind nötig


    Während für Behälterglas bereits 1974 ein deutschlandweites Sammelsystem1 eingeführt wurde, steckt die Kreislaufwirtschaft für die Flachglasindustrie 2024 noch in den Kinderschuhen. Die GFF definiert es als eines der wichtigsten Themen der Dekade, sowohl ökologisch als wirtschaftlich.


    Die Verwendung von recyceltem Material bringt viele Vorteile: Rohstoffe werden eingespart, die Energiekosten in der Produktion gesenkt und weniger Kohlenstoffdioxid wird freigesetzt. Doch es gibt einige Herausforderungen. Diese beginnen mit einem Mangel. Es gibt schlicht zu wenige Scherben, denn Gläser aus abgerissenen oder zurückgebauten Gebäuden gehen nur in sehr geringem Umfang zurück an die Flachglasindustrie.


    Um hier nachhaltige Änderungen zu bewirken, müssen zunächst Strukturen verändert werden. Als ein erstrebenswertes Ziel skizziert die GFF folgendes Modell:

    • Ein digitaler Gebäuderessourcenpass zeigt das Recyclingpotenzial eines Gebäudes auf.
    • Ist die Lebensdauer des Gebäudes vollendet, wird es ressourcengewinnend zurückgebaut.
      • Materialien werden aufgearbeitet und wieder-/weiterverwendet (re-used).
      • Ist das nicht möglich, werden die Materialien sorgfältig getrennt und aufgearbeitet.
    • Flachglasscherben kommen so wieder in den Floatglaswannen der Hersteller an.

    In der Realität gelangt Bauglas oft kontaminiert zum Recycler und genügt dann nicht mehr den hohen Ansprüchen der Flachglasindustrie. Maschinen in der Produktion reagieren selbst auf sehr geringe Materialschwankungen sensibel. Im ungünstigsten Fall ist eine Neukalibrierung nötig und damit verbunden sind teure Produktionsausfälle. Selbst wenn das Glas den Ansprüchen der Flachglasindustrie entsprechen würde, verkaufen Recycling-Unternehmer aufgrund dieses Risikos häufig direkt an Hersteller von Hohlglas oder Dämmstoffen.


    Langlebigkeit als „Problem“


    Ein Vorteil von Architekturglas mündet aktuell in einem Nachteil für die Kreislaufwirtschaft. Architekturglas ist hochwertig und langlebig. In den nächsten Jahren gelangt das Glas von Gebäuden der 1970er bis 1990er Jahre auf die Wertstoffhöfe. Die Architektur dieser Zeit hatte einen geringeren Glasanteil an der Gebäudehülle, als er in modernen Gebäuden üblich ist. In Zahlen bedeutet das: Im Jahr stehen 521.000 Tonnen Scherben einem Bedarf an 1.670.000 Tonnen neuem Floatglas gegenüber. Von den Scherben werden nur 19 Prozent im Closed-Loop wieder von Floatglasherstellern verwendet. Der übrige Anteil geht ins Hohlglas (45 Prozent) und in Dämmstoffe (32 Prozent). Lediglich 4 Prozent wandern auf die Deponie.


    Zählt man die Scherben aus ihrer eigenen Produktion hinzu, könnte in der Flachglasindustrie rechnerisch eine Recyclingquote von 40 bis 50 Prozent erreicht werden – wenn die genannten anderen Industrien die Scherben nicht ebenfalls benötigen würden.


    Leasing als Modell der Zukunft?


    Herstellereigene Netzwerke und Systeme könnten das Prinzip Cradle to Cradle unterstützen. Ein Ansatz ist, modulare Fassaden und Gebäudeausstattung mit Glas und Fenstern künftig im Leasing anzubieten. Dies kann einen konstanten Rückfluss zum Re-Use, Re-Manufacturing und Recycling sichern, natürlich weiterhin in langfristigen Intervallen. Gleichzeitig zahlt dies auf die regelmäßige energetische Sanierung von Gebäuden ein.


    Re-Use, Re-Manufacturing und Recycling von Isoliergläsern


    Ein neues Leben von Isoliergläsern ist auf verschiedene Weisen möglich. Beim Re-Use werden entsprechend geeignete Gläser (z. B. mechanische Festigkeit, Ug-Wert) an anderer Stelle weiterverwendet. Beim Re-Manufacturing werden die Gläser aufbereitet, etwa durch eine Wiederbefüllung mit Argon oder durch Zerlegung und ein neues Zusammenbauen. Beim Recycling führt man die Gläser direkt dem Wertstoffkreislauf zu.


    Automatisierte Trennung bietet Chancen


    Erste Projekte zum Re-Use und Re-Manufacturing gibt es bereits. Eine Herausforderung stellt das umfangreiche deutsche Baurecht dar. Eine andere Hürde liegt in der soliden Qualität der Isoliergläser begründet. Sie sind sehr langlebig und bei einer Weiterverwertung nur schwer – vor allem mit viel Handarbeit – zu trennen. Deshalb arbeiten Maschinenhersteller an wirtschaftlichen Lösungen und die bisherigen Ergebnisse sind vielversprechend.


    Hochwertige Scheiben maschinell zu trennen und dem Re-Manufacturing zuzuführen, wird mit steigender CO2-Bepreisung wirtschaftlich zunehmend interessanter. Ökologisch gilt das sogenannte Urban Mining sowieso als Schlüssel zur Klimaneutralität. Bei einem Neubau entstehen rund 50 Prozent der gesamten CO2-Emissionen im Betrieb. Die andere Hälfte – die graue Energie – entfällt auf die Herstellung und den Transport der Baumaterialien und das End-of-Life. Die Emissionen lassen sich durch Re-Use, Re-Manufacturing und Recycling effektiv senken. Diskutiert werden sollte in diesem Zusammenhang auch die Standardisierung von entsprechend geeigneten Gebäudekategorien. Diese würden die Wirtschaftlichkeit des Materialkreislaufs steigern.



    Den vollständigen Artikel lesen Sie in der aktuellen Ausgabe (Print und ePaper) der GFF.
    GFF. Das Praxismagazin für Produktion und Montage, Ausgabe 11/2024, Seite 48 bis 51. GFF 6/2024 – Downloadportal (holzmann-medien.de)


    Bildnachweis: Alpar | AdobeStock_264441071


    1https://www.umweltbundesamt.de…ltglas#massenprodukt-glas

    Passt es zu meinem Betrieb, auf Social Media aktiv zu sein? Diese Frage stellen sich viele Metallbauer. Eine fundierte Hilfestellung bei ihrer Beantwortung bietet der Artikel „Wie viel Social Media passt zum Handwerk?“ in der aktuellen Ausgabe der M&T Metallhandwerk und Technik. Baufachjournalist Jan Birkenfeld umreißt darin die Rahmenbedingungen und zeigt auf, worauf man achten sollte.



    Voraussetzungen für die Präsenz auf sozialen Plattformen


    Zeit und eine eigene Webseite sind die wichtigsten Voraussetzungen für eine Präsenz in den sozialen Medien. Die eigene Webseite bietet weiterführende Informationen zum Unternehmen und damit ein solides Fundament, auf dem die Social-Media-Profile aufbauen können. Zeit (in Arbeitsstunden und damit Kosten) fließt sowohl in die Planung als auch in die regelmäßige Pflege und das zeitnahe Beantworten von Anfragen und Kommentaren.


    Ist die Entscheidung für einen neuen Auftritt auf Social Media gefallen, ist ein sorgfältig geplanter Start unabdingbar. Im Vorfeld muss klar geregelt sein, wer aus dem Betrieb zu welchem Zeitpunkt welche Beiträge veröffentlicht. Festgelegt werden sollte ein inhaltlicher Rahmen, ein sprachlicher Stil und ob geduzt oder gesiezt wird. Ein weiteres Feld sind die rechtlichen Anforderungen. Das Urheberrecht und das Recht am eigenen Bild müssen unbedingt eingehalten werden. Der Beitrag liefert dazu praktische Tipps.



    Gut gepflegt – Aufwand im Alltag


    Einmal eingerichtet, sind Präsenzen in den sozialen Medien keine Selbstläufer. Es müssen regelmäßig Beiträge eingestellt werden, mindestens einer im Monat sollte es sein, besser noch einmal die Woche. Um die Bekanntheit zu steigern, sollte man selbst auf den Plattformen aktiv sein, zum Beispiel durch Kommentare oder Werbung. Besonders wichtig ist das zügige, werktägliche Reagieren auf Anfragen und Kommentare.



    Auswahl des Social-Media-Kanals


    Es gibt viele verschiedene Social-Media-Plattformen. Die Auswahl der richtigen Plattform(en) orientiert sich daran, welche Zielgruppen man erreichen möchte, zum Beispiel Auftraggeber oder potenzielle Auszubildende. Der Beitrag stellt verschiedene Kanäle mit ihren Zielgruppen und Besonderheiten kurz vor.



    Realistisch abwägen


    Aufträge generieren, Fachkräfte gewinnen, Imagepflege: Social-Media-Kanäle können bei vielen Themen eine wichtige Hilfe sein. Gleichzeitig birgt die Präsenz in sozialen Netzwerken auch Risiken, etwas die von ungerechtfertigten negativen Bewertungen.


    Auf jeden Fall bieten die sozialen Medien dem Metallbaubetrieb eine zeitgemäße Plattform, um sich als modernes, kundenorientiertes Unternehmen darzustellen. Bevor man eine Präsenz auf Social Media anlegt, sollte man allerdings abwägen, wie viel Arbeit und Zeit man für den Aufbau und die laufende Pflege des oder der Profile aufwenden möchte. Der Beitrag aus der M&T Metallhandwerk und Technik unterstützt dabei.


    Der vollständige Artikel „Wie viel Social Media passt zum Handwerk?“ von Jan Birkenfeld ist in der M&T Metallhandwerk und Technik, Ausgabe 5/2024, Seite 55 bis 57, erschienen.


    Die Onlineausgabe erhalten Sie hier:

    M&T Metallhandwerk und Technik – Onlineausgaben



    Bildnachweis: eremin Adobe Stock #478985279; Orgadata

    Es lässt sich nicht leugnen: Die Branche steckt in einer Absatzkrise. Im Jahr 2023 lag der Rückgang im Fenstermarkt bei 8,9 Prozent, für 2024 wird ein weiterer Rückgang von 6,4 Prozent prognostiziert.1


    Für Unternehmen stellt sich damit die Frage, wie sie dieser Krise wirkungsvoll begegnen und gleichzeitig an Resilienz gewinnen können. Das Kosten- und Prozessmanagement kann dafür ein wichtiger Hebel sein.


    Das Fachmagazin Glaswelt widmet sich diesem Thema in drei Artikeln des Diplomökonomen Matthias König. In der aktuellen Ausgabe schließt die Serie nun mit dem Beitrag „Wie Prozessoptimierung die Leistungsfähigkeit steigert“ ab. Wir nehmen das zum Anlass, einen zusammenfassen Überblick auf die Serie zu werfen.



    Warum eine Kostensenkung nicht der Königsweg ist


    Unter der Überschrift „Kosten optimieren, Wert steigern“ beleuchtet König in seinem ersten Artikel das zukunftsorientierte Konzept der Kostenoptimierung. Es unterscheidet sich von einer reinen Kostensenkung zum einen durch die Qualität, zum anderen durch die Langfristigkeit. Bei einer Kostensenkung stehen schnelle Einsparungen im Fokus. Die Minderung der Qualität ist dabei eine häufig eintretende Folge. Die Kostenoptimierung hingegen soll Kosten senken, ohne Qualität und Leistung für den Kunden zu verschlechtern. Sie nutzt als wichtige Stellschraube die Steigerung der Prozessqualität und basiert auf einem umfangreicheren Managementprozess, der klar am Kunden und seinen Interessen ausgerichtet werden sollte.


    Wichtige Faktoren in diesem Prozess sind unter anderem:

    • Kostentransparenz: Dazu gehört die umfassende Aufnahme der kostenverursachenden Faktoren und Klarheit darüber, welche Führungskräfte oder Mitarbeitenden Verantwortung für die Kosten übernehmen.
    • Kostendisziplin: Sie sollte ein Bestandteil der Unternehmenskultur sein und unter anderem Kostenplanung und -kontrolle umfassen.
    • Eine systematische Kostenanalyse: Diese kann sich zum Beispiel an variablen und fixen Kosten orientieren oder an direkten und indirekten Kosten.
    • Analyse der Kostenstruktur: Kosten zu erfassen ist das eine, sie zu gewichten das andere. Eine Kostenstrukturanalyse bringt Klarheit und bildet die Basis für das weitere Vorgehen.


    Einsparpotenzial ausschöpfen


    Im nächsten Artikel baut König auf der Kostentransparenz auf und widmet sich der Frage „Wo gibt es Einsparpotenziale?“. Im Sinne einer Kostenoptimierung sollen die Kosten reduziert werden, ohne die Qualität und Leistung (für die die Kunden bereit sind zu zahlen) zu schmälern.


    Beispiele zeigen auf, wie vielfältig die Maßnahmen zum Sparen sind. Dazu zählen unter anderem:

    • Personal: Dies reicht von flexiblen Arbeitszeitmodellen über Leiharbeit bis zum Outsourcing, etwa für Dienstleistungen wie Logistik.
    • Qualitätsmanagement: Eine verbesserte Qualität führt zu weniger Ausschuss und spart dadurch Material, Stunden und Energie.
    • Bestandsmanagement: Es verbessert die Liquidität, vermeidet Überproduktion und senkt die Lagerkosten.
    • Lean-Management: Durch verschiedene agile Methoden lassen sich nachhaltig Effizienz und Effektivität der Produktion steigern.
    • Digitalisierung und neue Fertigungsverfahren: Ein erhöhter Grad der Automatisierung steigert Effizienz und Prozesssicherheit.



    Einkaufskonditionen fortlaufend verbessern


    Hier gilt es, sich zunächst umfassend über Preisniveau, Liefer- und Mengenkonditionen etc. zu informieren. Das schafft eine belastbare Basis für Verhandlungen mit dem jeweiligen Lieferanten und Dienstleister, ganz im Sinne der Kaufmannsregel „Im Einkauf liegt der Gewinn“.



    Zu komplex? Ein kritischer Blick aufs Sortiment


    Den Komplexitätskosten misst König eine besondere Bedeutung zu. Hier ergeben sich nahezu immer Einsparpotenziale. Rund 80 Prozent des Gewinnes machten Unternehmen der Bauelementebranche seiner Erfahrung nach mit 20 Prozent ihres Sortiments. Ein kritischer Blick aufs Sortiment und die damit verbundenen Prozesse öffnet vielfältige Möglichkeiten, um Kosten zu optimieren.



    Prozessoptimierung für nachhaltige Erfolge


    König schließt die dreiteilige Artikelserie mit dem Beitrag „Wie Prozessoptimierung die Leistungsfähigkeit steigert“. Statt Kosten einfach zu kürzen, werden sie durch optimierte Prozesse nachhaltig gesenkt und gleichzeitig wird die Qualität erhöht. Das wirkt sich positiv auf die Leistungsfähigkeit des Unternehmens aus und steigert die Resilienz.


    Wie bei jedem komplexen Instrument im Unternehmungsmanagement gibt es auch für die Prozessoptimierung unterschiedliche Ansätze und Methoden. Im Artikel wird der Schwerpunkt auf die sogenannte Wertstromanalyse gelegt. König begründet dies damit, dass diese nach seiner Erfahrung im Aufwand akzeptabel sei und auch ohne Prozesskostenrechnung funktioniere.


    Wichtige Aspekte der Wertstromanalyse sind:

    • Die Prozesslandkarte. In ihr werden alle Kernprozesse des Unternehmens erfasst.
    • Sieben Arten der Verschwendung. Sie fußen auf dem Lean-Management und zeigen Potenziale auf.
    • Die 5M-Faktoren (Mensch, Maschine, Material, Methode, Messung). Sie basieren auf dem Ishikawa-Diagramm des japanischen Wissenschaftlers Ishikawa Kaoru.


    Als beispielhaften Ablauf einer Prozessoptimierung schlägt König folgende Schritte vor:

    Prozessauswahl > Prozessanalyse und Bewertung der gemessenen Werte > Prozessoptimierung und Festlegen der Ziele > Planen und Implementieren der Umsetzung.


    Um die Kosten erfolgreich zu optimieren, sind Transparenz und die Mitarbeiterbeteiligung essenziell. So lassen sich die Ergebnisse verstetigen und in die Unternehmenskultur implementieren.


    Ein durchdachtes Kosten- und Prozessmanagement bietet Unternehmen gute Möglichkeiten, die Rentabilität zu verbessern, den Betrieb zu stärken und gut aufgestellt in die Zukunft zu gehen.



    Die vollständige Artikelreihe „Wege durch die Krise mit gutem Kosten- und Prozessmanagement“ ist in der Printausgabe und Onlineausgabe der Glaswelt erschienen:

    • Kosten optimieren, Wert steigern. Matthias König. GW 3/2024, Seite 96f.
    • Wo gibt es noch Einsparpotenziale? Matthias König. GW 4/2024, Seite 70-72.
    • Wie Prozesskosten die Leistungsfähigkeit steigern. Matthias König. GW 5/2023, Seite 50f.


    Links

    Kosten optimieren, Wert steigern. GW 3/2024

    Wo gibt es noch Einsparpotenziale? GW4/2024

    Wie Prozesskosten die Leistungsfähigkeit steigern. GW 5/2024



    1Die Studie der Branchenverbände Fenster + Fassade (VFF), Bundesverband Flachglas (BF), pro-K sowie Schloss- und Beschlagindustrie (FVSB) und der Heinze Marktforschung GmbH wurde am 29. April 2024 auf der Fachtagung Statistik und Markt des VFF in Frankfurt vorgestellt.



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    Zum Jahreswechsel sind neue Vorgaben des Gebäudeenergiegesetzes (GEG) in Kraft getreten – seit dem 1. Januar 2024 greift das „Heizungsgesetz“, wie es alltagssprachlich genannt wird. In Neubauten dürfen nur noch Heizungsanlagen verbaut werden, die mindestens 65 Prozent der Wärme mit erneuerbaren Energien erzeugen. Referenzwert für den Primärenergiebedarf bleibt für 2024 weiterhin EH55, ab 2025 wird auf EH40 gesenkt.


    Bei der Planung von Gebäuden gilt es, eine wirtschaftliche Kombination der verschiedenen Bauteile zu finden. In ihrer aktuellen Ausgabe 2/24 geht die metall-markt.net auf die daraus entstehenden Herausforderungen für Fenster, Fassaden und Verglasungen ein. Die Autoren des Artikels, Prof. Jörn Peter Lass, Institutsleiter ift Rosenheim, und Dipl.-Ing. (FH) Konrad Huber, Prüfstellenleiter Labor Bauphysik ift Rosenheim, zeigen die gesetzlichen Anforderungen des GEG auf und widmen sich auch den Konsequenzen und Fallstricken für die U-Werte von Fenstern und Verglasungen.


    Ein solcher Fallstrick ist eine mögliche Fehloptimierung durch die H’T-Anforderungen, denn aktuell bezieht das GEG die solaren Energiegewinne durch Fenster und Verglasungen nicht mit ein.



    Weiterhin stellt der Artikel Nachweisverfahren für den Wärmedurchgangskoeffizienten UW vor und gibt einen Ausblick auf die geplanten Novellierungen des GEG 2025: Artikel GEG-Novellierungen 2023/2025: Fenster, Fassaden und Verglasungen


    Auch wir von Orgadata passen unsere Software auf die Marktanforderungen an.

    Im letzten Jahr erhielten wir vom ift Rosenheim das Zertifikat für Logikal zur U-Wert-Berechnung nach aktueller Norm.


    Dieses Zertifikat können Sie hier herunterladen: ift-Nachweis Eignung von Logikal zur U-Wert-Ermittlung.pdf



    Unterstützung bei der Berechnung von U-Werten mit Logikal bietet auch unsere Onlinehilfe: Onlinehilfe U-Wert


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    Die Metallsoftware SÜD gilt als wichtige Plattform für die Metallbranche. Führende Software-Anbieter stellen ihre Produkte vor, zum Beispiel für die Bereiche Konstruktion, Kalkulation oder Zeiterfassung. Dazu kommen zahlreiche Aussteller für Werkzeug, Maschinen oder Schweißgeräte. Mit aktuellen Themen und abwechslungsreichem Rahmenprogramm setzt die Metallsoftware SÜD neue Impulse und bietet viele Gelegenheiten für den Austausch und zum Netzwerken.


    Ein zweistündiger Workshop auf der Messe beleuchtet ein Thema, das viele Betriebe umtreibt: Wie finde und binde ich Fachkräfte? Wege dazu zeigt Handwerksmeister und Buchautor Jörg Mosler auf. Unter dem Titel „Fachkräfte binden – Talente finden“ geht er in seinem Workshop gezielt auf das Metallhandwerk ein und stellt Strategien vor, mit denen Betriebe sich als attraktive Arbeitgeber positionieren können.


    Die Metallsoftware SÜD findet am Donnerstag, den 16. Mai 2024 in Filderstadt südlich von Stuttgart statt. Kostenfreie Eintrittskarten sind unter diesem Link erhältlich: Informationen Messebesuch - Softwaremesse Metallsoftware Süd (metallsoftware-sued.de)


    Sollten Sie sich für den Workshop interessieren, empfehlen wir Ihnen unsere Aktion für eine vergünstigte Workshopteilnahme: Workshop "Fachkräfte binden - Talente finden"


    Bildrechte: Metallsoftware SÜD

    Handwerksmeister Jörg Mosler widmet sich nach einem Impulsvortrag in einem zweistündigen Seminar gezielt den Besonderheiten des Metallhandwerks. Im interaktiven Austausch analysiert er die spezifischen Herausforderungen im Metallhandwerk. Die Teilnehmenden erfahren, wie sie sich als herausragender Metallbauer-Arbeitgeber positionieren können. Gemeinsam werden Strategien entwickelt, um Betriebe als attraktiven Arbeitgeber zu präsentieren. Schließlich geht es darum, die besten Köpfe für moderne Metallbauprojekte zu gewinnen.


    Der Workshop stellt die effektive Verbindung zwischen Theorie und Praxis her: Die Teilnehmenden erfahren, wie sie digitale Plattformen und soziale Medien gezielt als Instrumente einsetzen können, um qualifizierte Fachkräfte für ihren Betrieb zu begeistern. Jörg Mosler teilt bewährte Erfahrungen und präsentiert umsetzbare Methoden, um vorhandene Fachkräfte langfristig an das Unternehmen zu binden. Als Highlight werden inspirierende Praxisbeispiele vorgestellt. Teilnehmenden haben die Möglichkeit, eigene Fragen und Projekte einzubringen und von praxisnahen Tipps zu profitieren.


    Der Workshop findet ab 13 Uhr während der Metallsoftware SÜD am 16. Mai 2024 in Filderstadt statt. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Die Seminargebühr beträgt 99 Euro (zzgl. MwSt.). Im Preis enthalten sind der Eintritt zur Messe, der Workshop und das gerade erschienene neue Buch von Jörg Mosler: „Strategien der TOP-Arbeitgeber im Handwerk“.


    Als Teil der Community im Orgadata Forum können Sie den Workshop zum Vorteilspreis von 79 Euro (zzgl. MwSt.) buchen. Geben Sie dazu bitte bei der Anmeldung im Feld „Rechnungsadresse“ zusätzlich das Stichwort „ORGADATA24“ an. https://metallsoftware-sued.de/workshop/


    Bildrechte: Behrendt und Rausch

    Die Fensterbau Frontale 2024 gilt als Weltleitmesse für unsere Branche. Orgadata war gemeinsam mit seinen Partnern mit einem Stand vertreten und präsentierte Software-Lösungen für effiziente digitale Prozesse.


    Das Fazit aus vier Messetagen in Nürnberg fällt positiv aus. In zahlreichen anregenden Fachgesprächen konnten Kontakte gepflegt und neue Kontakte aufgebaut werden, sowohl auf nationaler und europäischer als auch auf internationaler Ebene.



    Die Zahl der Messebesucher insgesamt war im Vergleich zur Fensterbau Frontale 2018 zwar gesunken, die Qualität der Kontakte blieb jedoch hoch und sorgte für eine erfolgreiche Messe. Festzustellen war insbesondere eine wachsende Nachfrage nach automatisierten Prozessen in der Fertigung. In diesem Bereich bietet Orgadata mit Logikal MES eine leistungsstarke Lösung an. Auch die neuen Schnittstellen und Konfiguratoren zum Sonnenschutz wurden sehr gut aufgenommen.


    Auf der traditionell stärker auf PVC und Holz ausgerichteten Messe zeigte sich eine weitere, für Orgadata positive Tendenz. Einige Kunden traten gezielt an das Messeteam heran. Sie planen eine Portfolioerweiterung um eine Aluminiumsparte und streben dazu eine Zusammenarbeit mit Orgadata an.


    Den ausführlichen Bericht zum Messeauftritt von Orgadata lesen Sie hier:

    https://www.orgadata.com/globa…terbau-frontale-2024.html


    Eine Auswahl an Nachberichten zur Fensterbau Frontale 2024 in den Fachmedien finden Sie hier:

    Aufbruchstimmung in Nürnberg: Fensterbau Frontale setzt Impulse für die Branche (glaswelt.de)

    bauelemente bau News: Jetzt die gute Stimmung in den Markt hinaustragen! (bauelemente-bau.eu)

    Fensterbau Frontale & Holz-Handwerk 2024: Ein voller Erfolg (gebaeudehuelle.net)


    Bildnachweis: Orgadata AG

    Jedes Jahr aufs Neue prämiert der deutsche Metallbaupreis spannende Objekte und rückt damit die Vielfältigkeit und Kreativität des Metallhandwerks ins Rampenlicht. Unter dem Motto „Spot on für deine Story“ lenkt der Preis die Aufmerksamkeit auf die Geschichte hinter dem Objekt: Wie kam es zum Auftrag, welche Wünsche mussten erfüllt, welche Herausforderungen bewältigt werden und wie ist das gelungen?


    Die begehrte Trophäe des nationalen Wettbewerbs wird in sechs Kategorien verliehen:


    • Fenster, Fassade, Wintergarten,

    • Türen, Tore, Zäune,

    • Metallgestaltung,

    • Stahlkonstruktionen,

    • Treppen und Geländer,

    • Sonderkonstruktionen.


    Die Gewinner werden auf dem Metallkongress 2024 am 25. Oktober geehrt und ihre Projekte in Videos präsentiert – eine starke Werbung für den Betrieb und die Leistungskraft des Metallhandwerks.


    Eingereicht werden können Objekte, deren Fertigstellung zwischen dem 1. Januar 2022 und dem 31. Mai 2024 liegt. Die Bewerbung ist bis zum 31. Mai 2024 möglich und erfolgt einfach online. Weitere Informationen, die Teilnahmebedingungen und den Bewerbungsbogen finden Sie unter: www.metallbaupreis.de


    Einblick in die Atmosphäre der Preisverleihung und die Videos der letztjährigen Gewinner bietet dieser Link: Deutscher Metallbaupreis 2023: Mehr als die Summe seiner Teile... (youtube.com)


    Bildnachweis: © RM Rudolf Müller GmbH & Co. KG